20 Okt 2008

Witsius I.7: Über den ersten Sabbat

Erstellt von Matthias Viraureus

Das letzte Sakrament im Bund der Werke ist der Sabbat, welcher bei der Schöpfung begann (1.Mose 2,2-3).

Der erste Tag war der gesegnete Tag – der erste Tag nach den sechs Arbeitstagen. Als ein Schöpfungssakrament ist er für alle Menschen zu allen Zeiten bindend, weil wir Gott nacheifern sollen. Adam kam nach Vollendung der Schöpfung in die Sabbatruhe.

Der erste Tag, den Adam genoss war die Sabbatruhe. Gott erfreute sich an seinem Werk. Er hörte auf, irgendetwas neues zu schaffen und betrachtete seine Schöpfung. Er freute sich über das, was seine Mühe wert war – dies entspricht seinem Charakter der Güte. Daraus entstand das Muster, das der Mensch nachmachen sollte. Es war Adams Aufgabe am ersten Tag nach seiner Schöpfung über seinen Schöpfer nachzusinnen – zu ruhen und nachzudenken, um sich von jeder Sünde fernzuhalten. An diesem Ruhetag segnete Gott den Menschen.

Der Sabbat ist als Sakrament eingesetzt. Gottes Ruhen versinnbildlicht Seine viel herrlichere Ruhe für die Menschen im Himmel (Hebr 4,10). Menschen gelangen in diese Ruhe durch das Werk Christi, das auf die geheimnisvolle Bedeutung von Sabbat und Himmel hinweist. Gottes Ruhe versinnbildlichte die ewige Ruhe des Menschen in Gott nach seiner Zeit der Prüfung.

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