28 Jan 2009

Witsius IV.7: Über die Sakramente der Gnade bis Abraham.

Erstellt von Matthias Viraureus

Sakramente sind diese Dinge, die dem Menschen von Gott als Siegel Seines Bundes, oder als Anzahlung und Unterpfand Seines Wohlwollens gegeben werden. Die Sakramente der ersten Zeit werden in Gottes gnädigem Handeln sichtbar, als Er für Adam und Eva als Folge der Opfer Kleider machte. Adam und Eva hatten gesündigt und Gott sorgte für Sühne auf der Grundlage der Opfer. Abel brachte Gott ebenfalls annehmbare Opfer. Dies zeigt, dass Gott Opfer einsetzte, damit sie ihm ausgehend von einem Bedürfnis nach Reinigung von Sünde dargebracht würden.

Die Priester waren ebenfalls auf eine bestimmte Weise „Bürgen“, insofern sie für Menschen zu Gott kamen um Opfer darzubringen. Gott gibt den Menschen Sakramente, fordert aber Opfer von ihnen. Die Priester brachten Tieropfer zur Sühnung dar, die ohne Flecken oder Fehler sein mussten. Christus würde später als vollkommenes Opfer für Menschen, ohne Flecken oder Fehler dargebracht. Die Sünden wurden auf diese Opfer gelegt (wodurch stellvertretenden Charakter bekamen) und die Vergebung wurde zuteil als Folge des Vertrauens auf das, was Gott forderte.

 

Das Sakrament des zweiten Zeitalters war der Regenbogen. Dieses Sakrament war nicht im eigentlichen Sinn ein Sakrament des Gnadenbundes, sondern verwies auf die Realität der Bewahrung für die ganze Erde durch einen Bund. Es war eine Bestätigung und bildliche Darstellung des Gnadenbundes.

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