21 Feb 2009

Die wahre Quelle aller Liebe …

Erstellt von Matthias Viraureus

Beim Studieren des Römerbriefes ist mir heute morgen ein wunderbares Zitat aus Calvins Römerkommentar begegnet. Hier zunächst der Bibeltext:

“Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch in den Trübsalen, da wir wissen, daß die Trübsal Ausharren bewirkt, das Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung; die Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.” (Römer 5:3-5 Elberfelder)

Und jetzt das Zitat zu Röm 5,5:

“Die wahre Quelle aller Liebe besteht darin, dass die Glaubenden davon überzeugt sind, von Gott geliebt zu werden. Von dieser Überzeugung lassen sie sich nicht nur beiläufig berühren. Vielmehr sind ihre Herzen vollkommen durchdrungen.” (Calvin, Jean. -  Der Brief an die Römer : ein Kommentar / Jean Calvin ; [hrsg. von Christian Link ... et al.]. -  Neukirchen-Vluyn : Neukirchener, 2005-2007, S. 269)

Sind Sie / Bist Du von Gottes Liebe vollkommen durchdrungen?

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One Response to “Die wahre Quelle aller Liebe …”

  1. Ich las ihr Zeugnis gestern Morgen, nachdem mich genau dieser Abschnitt über einige Tage tief bewegt hatte. Dabei ging es mir mitten durchs Herz, erinnerte mich Gott durch Calvins Worte doch genau zum rechten Zeitpunkt daran, dass wir wissen dürfen, von Gottes Liebe allezeit durchdrungen zu sein, auch wenn wir es nicht verspüren oder durch ein dunkles Tal gehen mögen. Wie herrlich ist doch das Wort der Glaubensgerechtigkeit, wie köstlich, einfach glauben und in Gottes Armen ruhen zu dürfen! Das macht es mir dann auch leicht zu verstehen, was ein christlicher Autor im Blick auf die “Reife des Mannesalters” in Christus (Eph 4,13) einmal so beschrieb: “Wenn das Ich in Christus aufgegangen ist, sprudelt wahre Liebe spontan hervor … Die Reife des christlichen Charakters ist erlangt, wenn der Drang, anderen zu helfen und ihnen ein Segen zu sein, unaufhörlich unserem Innersten entspringt, die Sonnenstrahlen des Himmels unser Herz erfüllen und sich in unserem Angesicht widerspiegeln.” Vielen Dank für ihren so wertvollen Dienst in einer nach dem Evangelium schreienden Zeit! Möge Gott unserem Land noch einmal eine Erweckung und Reformation schenken.

     

    Albert Rosenthal

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